manroland Lithoman III, 40 Seiten, 60.000 U/h
Fertigprodukte im A4-Format
Das Post Press System hinter der Lithoman III Rotation wurde speziell an die räumlich begrenzten Möglichkeiten angepasst und besticht neben dem kompakten Layout durch einen hohen Automationsgrad. Flexibel gestaltete Boden- und Hochfördersysteme garantieren den schnellen sowie platzsparenden Transport zu den einzelnen Post Press Aggregaten und ermöglichen dadurch die effiziente Weiterverarbeitung der Druckprodukte.
Die Schuppenströme von zwei A4 Falzauslagen werden zu einer Makulaturaussteuerweiche geführt, um Anfahr-, Wasch- und Klebemakulatur automatisch auszuschleusen. Auf zwei Förderebenen werden die Gutkopien zur weiteren Verarbeitung transportiert. Eine Auseinanderziehvorrichtung auf der unteren Ebene ermöglicht es, bei der Produktion von ineinandergesteckten Produkten, diese in zwei Schuppenströme zu trennen. Nach der Trennung wird einer der beiden Schuppenströme in die obere Förderlinie geschleust, um die sortenreine Weiterverarbeitung zu ermöglichen. Über eine Eckumlenkung werden die Produkte beider Förderlinien für den Längsbeschnitt in den RS 840 Doppelstromschneider geführt. Der Kopf- und Fußbeschnitt erfolgte zuvor in der Druckmaschine. Nach dem Beschnitt werden die Produkte über platzsparende Hochfördersysteme zu den RS 32 Kreuzlegern geführt. Die Kreuzleger verarbeiten die Schuppenströme zu sauberen Paketen und übergeben diese an die direkt angeschlossenen RS 110 Verblockungseinheiten. Die Verblocker pressen die Pakete ab und laden sie elektrostatisch, um die Stabilität zusätzlich zu erhöhen. Bevor die verblockten Pakete an den RS 400 Palettierroboter übergeben werden, können sie optional umreift werden. Mit einem A4-Doppelgreifer werden die Pakete von den beiden Aufnahmestationen wahlweise auf eine oder zwei Paletten platziert.
Um etwaige Stillstandzeiten zu verkürzen und effizienten Support rund um die Uhr zu gewährleisten, wurde ein Fernwartungszugang installiert. Dieser ermöglicht die schnelle und kostengünstige Überwachung und Diagnose der Anlagen, ohne die Anwesenheit des Servicepersonals vor Ort zu erfordern. Dank dem Fernzugriff auf die Steuerungsmodule der Anlagen können Softwareprobleme behoben und die schnelle Fehleranalyse gewährleistet werden.
RIMA-SYSTEM Europe, Deutschland